13.06.2009

ePortfolio

Im Zusammenhang mit einem Konzept für die IGKG ZH stellt sich die Frage: Was könnte ein Roter Faden durch eine Schulung sein, die 4x2 Tage umfasst und über drei Jahre geht? Vorschlag: Ein Portfolio.
Die moderne, den Digital Natives angepasste und der heutigen Geschäftswelt adäquate Form davon wäre logischerweise das ePortfolio, mit dessen Integration in die Ausbildung sich diverse Institutionen beschäftigen. Ende dieses Monats wird zum Thema auch eine internationale Tagung stattfinden in London.
Als eine geeignete Form für das ePortfolio haben sich die Blogs erwiesen.
Dem ePortfolio-Blog meines Kollegen Martin Hofmann der PH Rorschach entnehme ich zu den Tools noch Folgendes:
Liste mit empfehlenswerter E-Portfolio Software (alphabetisch sortiert)
- Drupal ED: http://www.funnymonkey.com
- Elgg: http://curverider.co.uk
- Epsilen: http://www.epsilen.com
- Exabis: http://www.exabis.at
- Factline: http://www.factline.com
- Fronter: http://www.fronter.de
- Mahara: http://www.mahara.org
- Movable Type: http://www.movabletype.org
- PebblePad: http://www.pebblelearning.co.uk
- Sakai: http://www.sakaiproject.org
- TaskStream: http://www.taskstream.com
- WordPress: http://wordpress.com/

Ein empfehlenswertes Video zu "Entwicklung und Verwendung des ePortfolios" findet sich hier. Darin kommen nicht nur mögliche Formen des Portfolios zur Sprache (Beurteilunsportfolio, PräsentationsP, pers. LernP), sondern es werden wesentliche Fragen diskutiert wie:
- Wer stellt (die Software für) das ePortfolio zur Verfügung?
- Wem gehört das ePortfolio?
- Wer kann/darf auf das ePortfolio zugreifen? Auch der Arbeitgeber - die Ausbildner - der Staat?

Ein ausgezeichneter Portallink zur ganzen Thematik ePortfolio:
http://www.educa.ch/DYN/199719.asp

Für das Technische und das Didaktische sei folgendes Buch empfohlen:
Georges Murbach*, Mit Web 2.0 das Internet aktiv mitgestalten. Ein Arbeitsbuch für das Erstellen von Lernumgebungen mit WebQuests, Weblogs, Wikis, Homepages und webbasierten Übungen. hep-Verlag 2008
(* der Autor ist Dozent am Eidgenössischen Hochschulinsitut für Berufsbildung).
Aktualisierungen laufend unter http://www.educehb.ch/web20/. Für das Thema Weblog insbesondere diese hier.

Wie man Vorgaben formulieren könnte, zeigt zB. dieses Dokument.

Wesentlich für mich ist der Aspekt der Planung, der Präsentation und der (Selbst)Reflexion dieser Spurensammlung des lebenslangen Lernens für die Portfolio-Ersteller; für die Ausbildenden, die Lehrenden eröffnet sich eine zusätzliche Möglichkeit der Beurteilung und damit des Lerncoachings und allenfalls der Bewertung. So kann Lernen echt gefördert werden!

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