23.06.2009

Mediennutzung 2009

Gemäss einer Studie der Buchhandelsverbände von D, Oe und der CH ergibt sich folgendes Bild der Mediennutzung:


Die Deutschschweizer/innen sind demnach Spitzenreiter im Radiohören, lesen täglich eine Drieviertelstunde Zeitung und verbringen zwei Stunden vor der Glotze.
Leider sagt die Studie nicht, wer genau befragt wurde; sie redet von "Personen": Verteilung nach Alter? nach Geschlecht? nach Stadt/Land? nach sozialer Herkunft? nach Beruf?

Interessant auch die Verteilung nach Buchgattungen:


Die Erwartung, dass Liebesromane am beliebtesten sind, wird klar widerlegt; Krimis liegen mit Abstand vorne.
Sollen Schulen diese Dynamik unterstützen (weniger Buch, mehr Internet und TV)? Oder Gegensteuer geben (mehr Buch, weniger Internet und TV)? Die Antworten werden je nach Sichtweise verschieden ausfallen: Moderne Didaktik setzt auf ICT-Tools, Manfred Spitzer warnt vor dem Fernsehen (zB. in seiner Studie "Vorsicht Bildschirm! Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft"; als Live-Vortrag hier zu erleben: SEHR lohnend! Schauen Sie sich das an! Auch hier zu sehen.). - Falls Sie unterrichten oder erziehen: Wie würden Sie antworten?

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