Ein paar Zeilen aus dem Schlusskapitel:
- Googles Moral einer allgemein gültigen Bevollmächtigung ist ein Ideal von Demokratie, das wir häufig vergessen." (S. 395)
- "Es gibt einen Überfluss an Talent und einen unendlichen Willen, etwas zu erschaffen. Beides wurde in einem Bildunssystem unterdrückt, das auf Vereinheitlichung besteht... Google und das Internet drehten diese Entwicklung um. Jetzt kann Talent jeder Art auf jeder Ebene Ausdruck finden und gedeihen. ... Wenn wir über das Google-Zeitalter reden, sprechen wir von einer neuen Gesellschaft. Googles Regeln sind die Regeln dieser Gesellschaft. Sie basieren auf Verbindungen, Links, Transparenz, Offenheit, Öffentlichkeit, Zuhören, Vertrauen, Weisheit, Grosszügigkeit, Effizienz, Märkten, Nischen, Plattformen, Netzwerken, Geschwindigkeit und Überfluss." S. 398)
Speziell interessant die Überlegungen zum Kapitel "Google U: Ein offenes Bildungssystem", die von der prononcierten Frage ausgehen: "Warum vereinheitlichen wir Bildung für alle auf der Basis des kleinsten gemeinsamen Nenners?" (356) - um zu münden in die Schlussfrage:
"Google sucht Leute mit sechs Fähigkeiten: analytisches Denken, Kommunikationsfähigkeit, Bereitschaft zum Experimentieren, Teamfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit und Führungskompetenz. ... Bereitet unser Bildungssystem Studenten darauf vor, für Unternehmen wie Google zu arbeiten oder sie zu gründen?" (364)
Eine sehr lohnende Lektüre! Der Blog des Autors ebenfalls.
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