07.07.2009

Lernen und Glück


Notizen aus Spitzer/Bertram, Braintertainment, Suhrkamp 2007:
Geschieht etwas Besseres, als das Hirn es erwartet hat, feuern die Neuronen der Area A10. Sie schütten a) Dopamin ins Frontalhirn aus (--> dieses funktioniert besser) und regen b) den Nucleus accumbens an, Endorphine zu produzieren und ins Frontalhirn zu leiten (--> es macht Spass!). - Insgesamt wird also besser gelernt!
Folgerung: Positiv überraschend sein. Die Erwartungshaltung der Schüler wie "Lustlosigkeit" oder "Scheiss Schule" etc unterlaufen. Gute Stimmung erzeugen. Die Area A10 in Schwung bringen!

Peak-End-Regel:
"Dieser Effekt beschreibt ein Phänomen , das in unserem Gehirn auftritt. Unser Gedächtnis funktioniert demnach so, dass wir uns an emotionale Höhen (bzw. Tiefen) eines Ereignisses sowie an das Ende eines Ereignisses am besten erinnern können. Was zwischen diesen beiden Eckpfeilern liegt, ist in unserer Erinnerung oft nur schemenhaft vorhanden." - Beispiel: Der "Abgang" beim Wein. Der Kuss am Ende des Films.
Folgerung: Die Lektionen mit etwas Positivem aufhören - Probearbeiten nicht am Ende der Stunde zurückgeben!

Weitere Cognitive Biases: http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_cognitive_biases

Keine Kommentare:

Blog-Archiv