18.10.2009

Endlich! Neue Unterrichtsformen kommen!

Als jahrzehntelanger Verfechter des SOL, des Selbst Organisierten Lernens, freue ich mich, dass jetzt auch die Hochschulen das neue Lernen voranbringen wollen (siehe www.educeth.ch - dem neuen Kompetenzzentrum für Lehren und Lernen).

Auszüge aus einem Artikel der Sonntagszeitung von heute zu neuen Unterrichtsformen:
"Das schulische Lernangebot will man optimieren, und zwar indem auf Lernformen umgesattelt wird, die den Grips aktivieren - das Gehirn soll Wissen selbst konstruieren."
"«Kopf an» heisst es bei den Selbsterklärungen, die Kernbestandteil jeder Unterrichtseinheit sind. Die Schüler sollen sie nach jeder Lektion auf Fragen formulieren, die etwa auf Kontraste oder falsche Konzepte abzielen. Eine Beispiel-Frage aus Lektion 1: Wären mit Wasser gefüllte Autoreifen genauso zweckmässig wie mit Luft gefüllte? Die gewünschte Antwort: Nein, denn Wasser lässt sich nicht komprimieren; Luft dagegen schon.
Mit solchen Selbsterklärungen, dies zeigt eine Studie der Arizona State University (USA), kann das Wissen vertieft und der Lernerfolg gesteigert werden: 15-Jährige, die einen Text über den menschlichen Blutkreislauf gelesen und nach jedem Satz Selbsterklärungen formuliert hatten, schnitten in einem Wissenstest besser ab als Klassenkameraden, die den Text zwei Mal lesen mussten.
Zudem sollen die Schüler nach jeder Lektion über ihren Lernfortschritt nachdenken. Im Sinne von: Was hast du richtig gut verstanden? Inwiefern ähnelt die vorliegende Aufgabe anderen, die bereits bearbeitet wurden?"
"Noch stecken neue Lernangebote wie das Lerntagebuch in den Kinderschuhen und werden derzeit evaluiert."

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