23.03.2009
Wie lernt sichs flotter?
"Die Sendung "Futura.tv" startet heute ein halbjähriges Experiment mit Schülern einer 2. Sek-Klasse im Kanton Bern. Sie erhalten für jede Prüfungsnote über 4.5 Geld - für eine 6 gibt es 12 Franken. Dabei soll ermittelt werden, ob Geld Schüler motiviert, mehr zu lernen."
Entspricht auch den neuesten Erkenntnissen der Hirnforschung: Belohnungen in irgend einer (sinnvollen) Form wirken lern- und behaltensfördernd. Dopamin und Serotonin werden ausgeschüttet. Positive Emotionen werden mit dem Lernen verknüpft.
Frage ist nur: Ist diese Art der Zuwendung (Geld) sinnvoll? Und: Wer soll das bezahlen?
15.03.2009
Richtig entscheiden?!
Kurzfassung: 1o Tipps für die richtige Entscheidung:
1. Keine Angst vor den Folgen
2. Misstrauen Sie Ihrem Urteil
3. Hüten Sie sich vor bedeutungsloser Information
4. Trauern Sie nicht Verlusten nach
5. Vertrauen Sie Ihren Instinkten
6. Achten Sie auf Ihre Gefühle
7. Entziehen Sie sich dem Gruppendruck
8. Betrachten Sie die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven
9. Begrenzen Sie Ihre Auswahl
10. Lassen Sie andere für sich entscheiden
Die Erläuterungen zu den 10 Punkten sind aufschluss- und hilfreich.
Was ist ein Coach?
„Man stellt nicht einen Coach an, weil dieser mehr weiss. Der Coach hat einen anderen Blickwinkel, eine andere Aufgabe. Er kann sich ganz auf den Spieler konzentrieren, ohne abgelenkt zu werden. Deshalb ist er in einer Position Dinge zu sehen, die ein Spieler nicht wahrnehmen kann. Etwas vom Schwierigsten für den Coach ist es, diese Informationen dem Spieler im richtigen Augenblick und richtig gefiltert weiterzugeben. Ein guter Coach versucht nicht, intelligenter zu sein als der Spieler.“
(Interview SOzeitung vom 15.3.09, S. 34)
05.03.2009
Führen: Wie? - Ein paar bunte Grundsätze
Auszüge aus dem Artikel im amv aktuell 1 (2009), 8-12, von Prof. H. A. Wüthrich von der Uni der Bundeswehr, München:
"Benötigte werden Führungskräfte, die ihre Rolle primär als Kontextgestalter und weniger als Systemoptimierer verstehen"; sie sollten Wegbereiter, Facilitators sein:
- Nicht-Steuerbarkeit steuern! Vertrauter Kontrolle misstrauen! Vielfalt als Standard etablieren! Rational(e) Gefühle zulassen! Kurzfristig weit blicken! Im Beschleunigen innehalten! Sachzwänge frei wählen!
Auf Standards verzichten und vielmehr auf die Vielfalt und Individualität des Einzelnen setzen. "Das 'bunte' Unternehmen kann besser mit Komplexität umgehen." - "Biotope für Querdenker" schaffen. Vertrauen. Fragen statt Antworten. (siehe auch http://www.hepfr.ch/dyn/9.asp?url=69820%2Easp)
Könnte als Vademecum durchgehen für SOL-Aktivitäten!
Und nicht vergessen: "Wenn Ihr einziges Werkzeug ein Hammer ist, neigen Sie dazu, jedes Problem für einen Nagel zu halten." (Abraham H. Maslow)
