06.02.2011

Warum noch (Schul)Wissen pauken?


... wenn doch der neueste Grossrechner von IBM, Watson, auf (fast?) alle Fragen schon eine Antwort hat? Dies zumindest behaupten neueste Artikel, dies kündigt auch das IBM-Portal an.
Im Prinzip bedeutet das, dass das Speichern von Schulwissen obsolet werden könnte; Zahlen, Daten, Fakten, auf die man zur Bewältigung des Alltags angewiesen ist, trägt man auf einem Speicherchip resp. einem Kleinstrechner bei sich, um sie bei Bedarf abzurufen. Die Schule der Zukunft: ein Haus mit leeren Klassenräumen? Die Arztpraxis: ein Tisch mit einem Mikrofon, in welches man seine Beschwerden spricht, mit Return quittiert und dann Diagnose samt Therapie und Rezept am Tresen abholt? - Warum sollten das seltsame Gedanken sein? Lassen wir uns nicht längst schon von TomTom, GPS und interaktiven Fahrplänen durchs Leben leiten? Wer lernt noch die Namen von Berggipfeln auswendig, wenn doch das Apps von Apple die Kamera-Aussicht benamst?
Was soll man also überhaupt noch lernen, d.h. sich anverwandeln, einlagern ins Gehirn?

Nachtrag: Der Computer hat übrigens haushoch gewonnen...

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