02.03.2011

Was ist moderner Unterricht?

Ein kleines Video, auf dem ich interviewt werde, kann vielleicht deutlich machen, was ich darunter verstehe; es wurde im November 2009 an einer Grossveranstaltung der IGKG Zürich gedreht, leider bild- und tonqualitätsmässig unter etwas suboptimalen Umständen. Trotzdem. Achtung: Schweizerdeutsch!



Wichtige Schlüsselbegriffe:
Lernen sollte Spass machen!
Gehirn und Lernen: Man lernt am besten, wenn man Aufgaben selbständig löst. Neues haftet besser, wenn es einen Alltagsbezug hat. Neues lernt sich schneller, wenn es mit positiven Gefühlen gekoppelt wird. Neues wird besser gelernt, wenn es in möglichst vielen Zusammenhängen (also vernetzt) auftaucht.
Stoff kann man nicht vermitteln! Ebenso wenig wie Hunger. Hunger produziert sich jeder selbst, und lernen produziert sich auch jeder selbst. (M. Spitzer. Lernen)
Sag es mir, und ich werde es vergessen. Zeig es mir, und ich werde mich daran erinnern. Beteilige mich, und ich werde es verstehen. (La Se)
Lernende müssen die Verantwortung für ihr Lernen selber übernehmen. Die Schule ist nur noch teilweise verantwortlich, nämlich primär für attraktive Lernumgebungen.
Selbstorganisiertes Lernen bedeutet: Arbeit an komplexen Aufgabenstellungen mit zeitlichen und räumlichen Freiheiten unter Einbezug moderner Technologien.
Man müsste heute für modernen Unterricht den Schwung der jungen Menschen, den sie mitbringen, besser nutzen.
Wissensarbeit wird auch Netzwerkarbeit.

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