25.09.2011

iPad2 im Unterricht

Kerstin Mayrberger zieht in Ihrem Blog ein Zwischenfazit dazu.
Daraus sei folgender Abschnitt zitiert:
"Es ist zwar essentiell, dass die Technik a) vorhanden ist und b) funktioniert und problemlos im Lehr- und Lernalltag benutzt werden kann, doch nur das Vorhandensein von Geräten führt nicht dazu, dass sich ein didaktisch sinnvoller Einsatz quasi “nebenher” entwickelt. Man bleibt dann (nachvollziehbarerweise) doch erst einmal bei den bisherigen didaktischen Konzepten und methodischen Ansätzen und versucht diese mit den neuen Geräten umzusetzen oder zu optimieren."

Wie wahr!
Genau da liegt m. E. eine der Hauptschwierigkeiten beim ICT-Einsatz in den Schulen (egal welcher Stufe). Plötzlich ist die Infrastruktur gelegt, die Geräte sind da, man könnte loslegen - nur: Was tun mit alledem? DIE Frage der Lehrpersonen.
Häufig wird dann so vorgegangen: Man will um (fast) jeden Preis die neuen Medien nutzen und sucht krampfhaft nach einem geeigneten Lerngegenstand ("Was könnte ich mit dem iPad im Sportunterricht tun? Aha: Bewegungsabläufe filmen - machen wir das doch!") - statt genau umgekehrt vorzugehen, wie es eine gute Didaktik verlangt: "Gibt es etwas an meinem Lehr-Lern-Arrangement, das nach Medien ruft? Wenn ja: Nach welchen? - Ja, der iPad2 wäre günstig, weil ich individualisieren möchte und das Internet als Weltbibliothek nutzen will. - Was bedeutet das jetzt mikrodidaktisch? etc etc"


Zwischenfazit hier vielleicht:
Mehr didaktisches (Nach)Denken braucht die Lehrperson - damit die Medien nicht einfach so, sondern auf didaktisch sinnvolle Weise eingesetzt werden. Dann machen die Komposition von Lehr-Lern-Umgebungen und deren Nutzung erst recht Freude!

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